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Sag beim Abschied leise Servus |
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Freitag, 29. Februar 2008 |
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Augenzeugen des tragische Ereignis hielten den traurigsten Moment der Dresdner Eishockeygeschichte reaktionsschnell mit der Kamera fest, bevor auch sie ihren Emotionen freien Lauf liessen.
Halb trat man sie, halb sank sie nieder. Am 29.2. - ein Tag der zurecht erst einmal aus dem Kalender verbannt wird - wurde die ehemalige Ice-Pilots-Heimspielstätte ein Opfer von Vandalen. Für ein biss'l Stahl, welches man wahrscheinlich viel zu billig an die chinesische Rüstungsindustrie verschachern wird, musste die Halle in die Knie. Ein Teil der Pilots war anwesend, andere konnten und wollten sich das nicht mit ansehen und die Halle lieber in ihrer ganzen Pracht in Erinnerung behalten.
In diesem Moment, wo uns allen die Endlichkeit unseres kleinen Daseins wieder bewusst wird, wollen wir uns einfach erinnern. Was haben wir gelacht als Schwatte beim Penalty den Puck vergaß. Was haben wir geweint als Knut unter die Decke gezogen wurde. Was waren wir erstaunt immer neue Schimmelmutationen an den Wänden entdecken zu können. Was haben wir gejubelt als El P. mit der Aufstiegsprämie in Kabine kam und was haben wir wieder geweint, als uns bewusst wurde, wie wenig das für jeden einzelnen ist. Oder denken wir an Potti, der geschickt in Deckung ging als ein wütender Milan Kubis Papierkörbe und Scheiben in seinem direkten Umfeld zerbrach. Oder das beliebte Kabinenspiel, für welches Team betritt 3Liter als nächstes das Eis an der Pieschener Allee. Der im gegnerischen Drittel angefrorene Sven Mönch gehört genauso der Vergangenheit an, wie die Eisbüffelcheerleader auf der großen Tribüne - ach menno alles Scheisse. Ein letzter stiller Gruß - machs gut altes Haus! |