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Am vergangen Samstag stand für die Flugstaffel das ewig junge Duell gegen die Prellböcke auf dem Spielplan. Nach den Siegen in der Stadtmeisterschaft und im Jubiläumsturnier sollte nun auch in der SDTL-Meisterschaft der Bock umgestossen werden und der erste Sieg eingefahren werden.
Trotz Abwesenheit der Coaching-Abteilung und des US-Imports gingen die Piloten als leichter Favorit in die Partie. Dabei konnte Interimscoach #50 Kuschi auf 3 ausgeglichene Reihen zurückgreifen. Unser "Danish Dynamite" #35 Brian gab dabei seine Punktspielpremiere im lila Dress. Nach einer kurzen Phase des Abtastens nahmen zunächst die Piloten an Fahrt auf, mussten aber in der 7. Spielminute den ersten Nackenschlag einstecken. Rene Böhme enteilte bei einem schnellen Konter der kompletten Pilots-Defensive und klinkte den Puck eiskalt im Dreiangel ein. Die Piloten zeigten sich vom frühen Rückstand geschockt und konnten sich beim Goalie #77 McPot bedanken, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Mehrere brenzlige Situationen meisterte er spektakulär. In der 13. Spielminute sorgte die erste reihe dann aber für den etwas schmeichelhaften Ausgleich. #68 Andre behielt im Gewühl vor dem Tor die Übersicht und verwandelte mit der Rückhand zum 1:1. In der Folgezeit konnten sich beide Goalies bei zahlreichen Torchancen auszeichnen und waren stets Sieger im Duell mit den Stürmern. Somit wurden mit dem Spielstand von 1:1 erstmals die Seiten gewechselt. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten wiederum die Gastgeber. Daniel Leischner wurde von den Verteidigern völlig allein vor dem Tor gelassen und hatte somit wenig Mühe die erneute Führung für die Prellböcke zu erzielen. Die Piloten erhöhten anschließend den Druck konnten aber "Hector" im Eisenbahnerkasten nicht überwinden. #39 Jonathan, #50 Kuschi und #66 Pat blieben stets zweiter Sieger im Duell. In Überzahl, auch wenn auf etwas kuriose Weise, konnten die Prellböcke dagegen ihren Vorsprung auf 3:1 ausbauen. Karl Griewank schoss von hinter dem dem Tor #92 Willy an den Schlittschuh, wovon der Puck am verdutzten Goalie ins Tor rutschte. Ebenso glücklich fiel anschließend der 2:3 Anschlußtreffer für die Icepilots. #50 Kuschi ging auf links durch und schlenzte den Puck auf das Tor der Prellböcke. Der Goalie ließ den Puck sichtlich überrascht durch die Schoner und über die Torlinie kullern. Doch wieder wussten die Gastgeber die passende Antwort auf das gegentor zu geben. Kurz vor Drittelende bestrafte Frank Schnabel einen weiteren eklatanten Abwehrfehler und stellte den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel stellten die Piloten auf 2 Reihen um, um die Prellböcke permanent und mit Tempo unter Druck zu setzen. Das gelang leider nur in Ansätzen, denn man spielte viel zu umständlich und kompliziert um die abwehrstarken Eisenbahner in ernsthafte Verlegenheit zu bringen. Wenn dann doch einmal ein gefährlicher Torschuss gelang, dann wurde dieser sichere Beute vom Prellbockgoalie. Selbst mehrere Überzahlsituatione, davon 30 Sekunden 5-3 konnten nicht in Zählbares umgesetzt werden. Die Prellböcke dagegen waren mit ihren wenigen Kontern stets hochgefährlich, so dass der mittlerweile eingewechselte # 35 Freddy mehrmals in letzter Not retten musste. 90 Sekunden vor Spielende wurde #35 Freddy zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen, was sich aber ebenfalls nicht auszahlen sollte. Einem Puckverlust im Angriffsdrittel erfolgte der schnelle 3 auf 1 Konter und Frank Schnabel schob den Puck zum 5:2 Endstand in das verwaiste Tor. Am Ende steht die zweite Niederlage im zweiten Spiel und das keineswegs unverdient. Über die gesamte Spielzeit zeigten sich die Gastgeber als das clevere Team, die zeigten wie man aus einer sicheren Abwehr ein solches Prestigeduell gewinnt. Die Piloten waren zu oft den entscheidenden Schritt langsamer um das Spiel für sich zu entscheiden. Wie schon im Spiel gegen Grimma wurde man für die bösen Abwehrpatzer eiskalt bestraft. Im Angriff wurde viel zu kompliziert gespielt und die sich bietenden Torchancen zu leichtfertig vergeben. Es bleibt zu hoffen das ALLE Spieler (inkl. Reservisten) mit sich selbst einmal hart ins Gericht gehen und in den nächsten Trainingseinheiten die notwendigen Prozente draufpacken um die nächsten Spiele in der DTL siegreich zu gestalten. Und so sehen es die Prellböcke Und so sahen es die Fotografen |